Sushi selber machen

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Sushi selber machen

Rezept für 500 g Reis
Zutaten für : 5 Personen
Gesamtzeit 1 Std. 10 Min.

Zutaten*

Sushi-Reis

Marinade

  • 75 ml Sushi Essig
  • 37,5 g Zucker
  • 12 g Salz
  • 3 ml Apfelessig - Optional

Zubereitung
 

Marinade

  • Alle Zutaten für die Marinade in einem Topf vermischen und auf Stufe 1 bzw. 2 erwärmen.
  • Die Sushi Marinade darf auf keinen Fall kochen, halte die Marinade nach dem sich alles aufgelöst hat auf Stufe 1 einfach nur leicht warm.

Sushi-Reis

  • Bevor es ans Kochen geht, muss der Reis in einer Schüssel drei bis viermal auswaschen werden! Denn dieser sollte etwas an Stärke verlieren.
  • Das Wasser sollte nach dem dritten oder vierten Spülvorgang nur noch leicht milchig sein, das ist ok.
  • Jetzt darf das Wasser abgegossen werden.
  • Den Sushi Reis in der Schüssel belassen und 20 Minuten ziehen lassen, der Reis ist jetzt noch Glasig.
  • Nach 20 Minuten hat der Reis die Feuchtigkeit in der Schüssel aufgenommen und ist ganz weiß, dadurch wird er gleich beim kochen gleichmäßig gar.
  • Jetzt kommt der Sushi Reis in den Kochtopf.
  • Fülle den Kochtopf mit kaltem Wasser.
  • Den Herd jetzt auf höchster Stufe stellen und dabei mit einem Kochlöffel rühren das Wasser dabei 1 Minute köcheln lassen.
  • Den Herd ausstellen und einen Deckel oder ein Backblech auf den Topf setzen und 20 Minuten fertig garen lassen.
  • Jetzt ist der Sushi Reis fertig gegart nun einmal mit dem Kochlöffel den Reis umwälzen.
  • Jetzt wird der Sushi Reis auf das Backblech gestürzt und gleichmäßig verteilt

Sushi-Reis und Marinade verbinden

  • Der Sushi-Reis ist fertig gegart, leicht abgekühlt aber noch warm und muss nun mit der Marinade vermischt werden. Einfach langsam einen teil der noch warmen Marinade auf den Reis gießen.
  • Die Marinade mit einem Kochlöffel langsam in den Reis einarbeiten. Den Vorgang solange wiederholen bis die Marinade komplette aufgesogen wurde.

Sushi rollen

So rollst du Sushi-Reis auf traditionelle Weise!

Nori-Algenblätter halbieren

Jetzt können Sie die Noriblätter für (Hoso-Maki – dünne rollen) halbiert oder einfach etwas kürzen wie im Bild für die (Futo-Maki – dicke rollen). Anschließend die Noriblätter mit der Glatten Seite auf die Bambus Matte (Makisu) legen.

Sushi-Reis verteilen

Sushi-Reis zu einer Kugel (ca. 70 g) formen und die Reiskugel im unteren Bereich auf das Nori-Algenblatt platzieren. Jetzt die Hände anfeuchten und den Reis gleichmäßig auf dem Nori-Algenblatt verteilen. Beim Verteilen immer wieder die Hände anfeuchten.

Zum oberen Rand des Nori-Algenblatt ca. 1 cm Platz lassen. Die freie Stelle sorgt für einen sauberen Abschluss nach dem Fomen der Rolle.

Sushi-Füllung

Jetzt geht es an die Füllung. Diese wird im unteren Bereich des Nori-Algenblatts platziert.

Sushirolle in Form bringen

Die Füllung mit den Fingern fixieren und die erste Umdrehung durchführen.

Das Nori-Algenblatt muss die Füllung komplett umschließen.

Jetzt kann die Sushirolle komplett durchgerollt werden. Dabei immer mit den Fingern leicht andrücken.

Rolle zu Makis schneiden

Zum Schluss wird die Rolle nur noch in die typische Maki-Größe geschnitten.

Sushi rollen – Tipp für die Zubereitung

Eine Bambusmatte aus dem Asia-Shop und ein scharfes Messer sind für ein gutes Gelingen gerollter Sushis Voraussetzung. Die Bambusmatte brauchen Sie als Hilfe zum Einrollen der Nori-Algenblätter. Möglichst immer mit angefeuchteten Fingern arbeiten, dann klebt es nicht so und die Zubereitung gelingt leichter.

Ein Nori-Blatt auf eine ausgebreitete Bambusmatte legen und den Reis in der Mitte – auf ca. 1/3 des Blattes – fingerdick legen. Danach die restlichen Zutaten darauf geben, z. B. Fisch. Mit dem Finger etwas Wasabi auf den Fisch streichen. Dosieren Sie vorsichtig – Wasabi ist sehr scharf.

Dann das Nori-Blatt mit der Bambusmatte einrollen. Dabei die Matte fest an beiden Enden halten und die Rolle gut drücken – auch am Rand, damit der Reis klebt. Anschließend die Matte wieder aufrollen – fertig ist das Sushi. Jetzt schneiden Sie mit einem scharfen Messer die Rolle in gleiche Teile. Das Sushi mit einem Schälchen Sojasauce servieren. Gut zu Sushi passt auch der in Japan typische eingelegte Ingwer.

Gute Kombinationen für die Füllung

  • Serrano-Schinken | Rucola | Frischkäse
  • Gurke | Avocado | Paprika
  • Surimi | Forellenkaviar | Wasabi
  • Garnele | Avocado | Mango
  • Sashimi-Thunfisch | Avocado | Gurke

Sushi-Arten

Hier finden Sie eine Auswahl der beliebtesten Sushi-Arten schnell und einfach erklärt.

Hoso Maki – Die „dünne Rolle“

Sie wird meist aus einem Nori-Blatt hergestellt, welches mit nur ein bis zwei Zutaten gefüllt wird. Generell bedeutet Maki-Sushi auf Deutsch „Rollen-Sushi“ und umfasst alles, was mit einer Bambusmatte, der Sushi Matte (Makisu), gerollt wird.

Futo-Maki – Die „dicke Rolle“

Diese Rolle wird als „dicke Rolle“ bezeichnet. Deswegen gibt es hier auch drei bis vier Füllungen.

Ura-Maki – Die „Reisseite außen“ (California Roll)

Kommen wir nun zur bekanntesten Rolle: Die California Roll ist die wohl berühmteste Rolle der Sushi-Familie. Ursprünglich als Ura-Maki (zu Deutsch „von innen gerollt“) bekannt, wird diese Variation heutzutage vornehmlich als California Roll bezeichnet.

Sie trägt den Reis nach außen und wird dort gerne mit Sesamsamen oder kleinen, farbigen Fischeiern verziert. Das Algenblatt liegt innen und wird meist mit zwei bis drei Zutaten aus Fisch und Gemüse kombiniert. Die umgekehrte Anordnung führt zu einem anderen Geschmackserlebnis.

Nigiri Sushi – Das „handgeformten Sushi“

Bei Nigiri-Sushi handelt es sich um handgeformte Reis-Häppchen, welche beispielsweise mit einer Scheibe Thunfisch, Lachs oder Garnele (von fünf bis sieben Zentimetern Länge) belegt werden. Zwischen Fisch und Reis befindet sich oft eine Hauch von Meerrettich oder Wasabi.

Vom Design her unterscheiden sie sich von den üblichen Sushirollen, da sie nicht gefüllt, sondern belegt werden. Oftmals werden die Nigiri-Happen als Paar serviert.

Die Form steht für die Naturverbundenheit der Japaner: Der auf dem Reis liegende Belag soll an die anmutige Bewegung eines schwimmenden Fischs erinnern. Nigiri ist die schlichteste und typischste Sushi-Form.

Tmaki

Welchen Reis für Sushi verwenden?

Mit ihm steht oder fällt das beste Sushi-Rezept. Welcher Reis dabei zum Zuge kommt, ist bei Sushi alles andere als egal. Nur ein waschechter Sushi-Reis ist auch ein dankbarer Reis, welcher sich seiner zarten Ummantelung generös anpasst, nicht bröckelt oder zerfällt. Der Reis Ihrer Wahl trägt den sinnlichen Namen Shinode, auch NikishiKetan oder Kome genannt. Er zählt zu den Rundkornsorten und weist einen hohen Stärkegehalt auf — was auch seine gewünschte Klebrigkeit erklärt.

Ob schon Drachen jemals Sushi speisten, ist leider nicht bekannt

Aber Ihre Gäste werden Ihren selbst hergestellten Sushi-Reis mit Hingabe verzehren, sowie Ihnen mit ehrlicher Hochachtung und Anerkennung begegnen. Kochen Sie sich glücklich!

Eine Spezialität achtsam zubereiten, ihr mit Respekt und Freude begegnen: Japans gesunde Küche bringt diese wertvollen Attribute äußerst gelungen auf einen harmonischen Nenner. Sushi steht für „langes Leben“ und bezeichnet eine „sauer, säuerliche“ Kostbarkeit, welche in liebevoller Handarbeit hergestellt wird, Feinschmeckerherzen im Sturm erobert und die Sinne beglückt.

 Kenner der asiatischen Kochszene beschreiben die Sushi-Zubereitung als persönliche Herausforderung. Die intensive Ausbildung zum Sushi-Koch ist erforderlich, braucht es doch schon ein wenig mehr als eine Lektion, um diese spezielle Technik und Fingerfertigkeit zu erlernen.

Rezept von Patrick

Koch und Barkeeper

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