Schwarzer Pfeffer

Diemen-Pepper-Tasmanischer-Bergpfeffer-1

Schwarzer Pfeffer

Der Allrounder in Sachen Würzen steht in jedem Haushalt parat. Das Geheimnis seines Erfolges ist nicht belegt, aber die vielfältigen Nuancen könnten ein Grund sein. Zwar sorgt der Schwarze Pefffer auch für die richtige Dosierung an Pfiff, doch sind seine Noten viel weit gestreuter. Von zitronig über leicht holzig hin zu fruchtig erstreckt sich das umfassende Spektrum an Facetten. Die noch grünen, unreifen Beeren werden vorrangig für den Schwarzen Pfeffer eingesetzt und erhalten durch Öle und der Fermentation ihre typische schwarze Färbung.

Meilen über Meilen

Aus den Tiefen Indiens brachte Alexander der Große den Schwarzen Pfeffer erstmals nach Griechenland. Von dort aus kamen auch die Römer auf den Geschmack der scharfen Beeren. Obwohl nur Wohlhabende anfangs in den Genuss des Pfeffers kamen und dieser auch als Zoll und Lösegeld genutzt wurde, war es der von Vasco da Gama neuentdeckte Seeweg nach Indien, der den Pfeffer für alle zugänglich machte. Der günstige Weg nach Europa öffnete das Tor für den Schwarzen Pfeffer und seine weite Verbreitung war nur noch eine Frage der Zeit.

Patrick Adams
Patrick
Koch und Barkeeper

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.